Mehrfamilienhaus in Willisau

Keramikelemente als Verbindung zu Natur und Handwerk

Mit der ungewöhnlichen Materialwahl für ein Mehrfamilienhaus im kleinen Städtchen Willisau, zwischen Bern und Zürich, gelang es CAS Architekten der einzigartigen Lage des Gebäudes zwischen Altstadt und Grünraum gerecht zu werden.

Die Fassade des Wohnbaus ist durch senkrecht verlegte Keramikplatten geprägt, die durch die Fenster unterbrochen werden. Waagerecht verlegte Keramikelemente lassen die einzelnen Geschossdecken außen sichtbar werden.

Die Architekten testeten verschiedene Farbmuster und erstellten große Mock-ups. Die gewählten Grüntöne schaffen eine Verbindung zwischen dem Gebäude und dem umgebenden Park. Gleichzeitig nehmen sie die farbige Tradition von Willisau auf. Die plastische Struktur der Platten bringt Lebendigkeit in die Fassade. Beim Verband war es den Architekten wichtig, dass die handwerkliche Arbeit sichtbar bleibt – horizontale Linien entstehen nur bewusst über die konvexen Rollschichten.

Als Ergänzung zu der hochwertigen Qualität und der Langlebigkeit der plastischen Keramikfassade wählten die Architekten das Fassadendämmsystem StoTherm Mineral, das nicht brennbar ist, eine hohe Robustheit bietet und die Wand diffussionsoffen lässt.

Helen Chappuis

CAS Architektur

Portrait Helen Chappuis

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Bautafel

Land
Schweiz
Stadt
Willisau
Architekt
CAS Architektur, Kriens, CH
Ausführung
Ramanaj AG, Sursee, CH
Produkte
Wärmedämm-Verbundsystem (StoTherm), Keramikfliesen (StoCera Ft. Green Middleton), Fugenmörtel (StoColl FM-K Ft. standardgrau)
Fotos
CAS Gruppe, Kriens, CH

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